Blasenerkrankungen, Infektionen

Die Blase ist das Organ, in dem sich der Urin sammelt.
Durch willkürliche Entspannung des Schliessmuskels kann man die Blase bei Bedarf entleeren. Störungen des Entleerungsvorgangs können vielfältige Ursachen haben und zu verschiedenen Folge-Krankheiten führen.

Blasenentzündung (Zystitis)

Eine Blasenentzündung ist oft Folge einer Unterkühlung des Unterleibs, die die Abwehrkräfte der Blase herabsetzt. Auch nach einer Erkältung kann der Abwehrmechanismus des Körpers so geschwächt sein, dass kein Schutz gegen Bakterien besteht.
Die mikrobiologische Ursache für Harnwegs- und Blasenentzündung sind in der Regel Bakterien des Magen-Darm-Traktes.
Die Blasenentzündung kündigt sich zunächst durch häufigen Harndrang an, ohne dass große Mengen von Urin abgegeben werden. Sind die Blasenschleimhäute entzündet, bewirken sie ein schmerzhaftes Brennen oder Krämpfe, vor allem nach dem Wasserlassen. Der Urin färbt sich trübe und ist manchmal blutig. Symptome sind brennende Schmerzen beim Wasserlassen (Dysurie, Algurie) und häufiger Harndrang (Pollakisurie). Außerdem können Schmerzen im Unterbauch, leichte Harninkontinenz (beim Lachen, Niesen oder Husten) und "Blut im Harn" (Makrohämaturie) auftreten. Fieber ist selten.

Harnwegsinfekt

Bedingt durch die kurze Harnröhre leiden besonders Frauen an immer wiederkehrenden Harnwegsinfekten.
Bei Männern kommt es vor allem bei Abflussbehinderungen durch eine zu grosse Prostata zu Infektionen.

Reizblase

Unter einer Reizblase (Zystalgie) versteht man einen Reizzustand der Harnblase. Die Reizblase äußert sich durch ständigen Harndrang mit Entleerung von geringen Mengen an Harn (Pollakisurie).

Die häufigste Ursache ist Unterkühlung. Bei Frauen kommen psychovegetative und hormonale Einflüsse ebenfalls sehr häufig als Ursache in Frage.

Inkontinenz

Unter dem Begriff Inkontinenz versteht man den unkontrollierbaren Harnverlust. Diagnostik und Therapie richten sich nach den individuellen Symptomen.
Inkontinenz meint eine verschwiegene aber deshalb nicht gerade seltene Harnblasenschwaeche, die mit unwillkuerlichem Harnverlust einhergeht, meist sehr belastend ist und auch zur Vereinsamung führt. Nach urologischer Untersuchung und Diagnosefindung ist dieses Leiden aber behandelbar.

Im Wesentlichen wird eine Urge- oder Drang-inkontinenz von der Stress- inkontinenz (nach Muskelanspannung wie Niesen oder Husten usw.) neben Mischformen unterschieden. Eine Harninkontinenz wird, je nach Zusatzerkrankung, durch Medikamente oder durch Elektrostimulation, Gymnastik oder aber operativ behandelt. Auch hier ist der Urologe gefragt.

Blasensteine

Die Therapie richtet sich nach der Grösse und Lage des Steins.

Blasentumor

Blasentumore wachsen meist schmerzlos und werden oft zufällig bei einer Routinekontrolle entdeckt.
Bei blutigem Urin sollten Sie sich umgehend für eine Untersuchung bei Ihrem Arzt melden.

Tags: Blasenspiegelung, Niere

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Isartorplatz 4 (Ärztehaus)
80331 München
Tel. 089 294974

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